Gästebuch



Hilf mit! Deine Spende hilft die Kosten für Hosting und Provider zu decken. Vielen herzlichen Dank!
 

Ich weiss nicht was ich sagen soll, es wurde alles geschrieben. Habe eine tolle Therapeutin seit ca. 5 Jahren gefunden gehabt bei der ich eine Psychoanalyse absolviert habe.I
Sie hat mir sehr geholfen, auch wenn es eine Lebensaufgabe bleiben wird immer mt sich h in Gesprächen zu bleiben, sich aufzubauen usw. War es gut, trotzdem bleibt es auch traurig. Diese Traurigkeit wird wohl immer in mir bleiben. Habe selbst keine Kinder, einen lieben Partner aber. Kontakt zur Mutter bereuts seit ca. 3-7 Jahren komplett abgebrochen.

weiblich, 30/11/15

Liebe Kira,
vielen Dank für die tolle Seite. Sie hat mir während und nach der Trennung von meiner narzisstischen Partnerin wahnsinnig geholfen. Ich konnte die meisten Beiträge 1:1 nachvollziehen.
Inzwischen bin ich alleinerziehender, stolzer Vater des ehemals "schwarzen Schafes". Meine Teenager-Tochter hat den Kontakt zu ihrer narzisstischen Mutter nach der Trennung aus eigener Entscheidung komplett abgebrochen. Seitdem - und dies habe ich erst durch Deine Seite verstanden, akzeptiert und unterstützt - hat sie sich phänomenal entwickelt.
Zu kurz kommt leider in den Beschreibungen das "goldene Kind". Dies wird oftmals nur - auch mein Fehler über lange Zeit - als Täter und nicht auch als Opfer der narzisstischen Mutter gesehen. Das "schwarze Schaf" hat das volle Mitleid und Unterstützung verdient, vernachlässigen sollte man aber nicht das ebenfalls missbrauchte - Erfüllungsgehilfe, flying monkey - "goldene Kind". Ich hatte Glück - das "goldene Kind" wurde inzwischen auch verstoßen - und kam quasi als "verlorener Sohn" wieder zurück.

Uwe, 29/11/15

Danke für diese Seite. Ich bin durch Zufall drauf gestossen und bin so erleichtert, dass ich nicht verrückt bin. Mit diesen Infos kann ich arbeiten und mich befreien. Meine Mutter war wohl immer narzistisch, aber so richtig schlimm wurde es nach einem Schicksalsschlag vor einigen Jahren. Jetzt verstehe ich auch, warum Harpien mir immer noch Alpträume bescheren.

Mimi, 26/11/15

Als sie sich das Parfum meiner Mathelehrerin zulegte, war ich zunächst verwundert, roch den Braten dann aber. Anstatt zu Leiden, wie von mir erwartet wurde, freute ich mich diebisch, das sie meinetwegen jahrelang stinkend durch die Gegend lief (denn obwohl ich nichts gegen die Lehrerin hatte, wie meine Mutter mit Sicherheit annahm (denn SIE haßt Mathe; ich mag Mathe; entweder richtig oder falsch, keine Diskussion, ...) roch das Zeug nicht besonders gut). Allerdings brachte das Zeug für mich somit auch den Geruch von Rationalität mit sich, etwas, was es in dem Haus sonst nur in meinem Kopf gegeben hätte. Es minderte also sogar meine Einsamkeit. Außerdem hatte ich ihre Schwäche erkannt, und konnte so immer wieder bei Gelegenheit über ihre Schwäche lachen.
Ihr kriegt bloß abgelegte Klamotten von Nachbarn? Freut euch drüber, es klebt noch Wärme und Liebe daran!
Ihr wollt z.B. Rotkohl essen, aber den gibt es bei euch nicht? Kein Problem! Einmal lügen, dass ihr Rotkohl hasst, schon könnt ihr euch davor nicht mehr retten (bloß nicht aussehen als würdet ihr ihn genießen!)
Die Alte macht euch vor euren Freunden runter? Nichts besser als das. Ihr seht, wer zu euch hält, und außerdem hat jemand anderes ihr wahres Gesicht gesehen.
Ebenso die Frage an die Freunde, wenn sie mal wieder eklig war: "Na hat ... dir erzählt was für eine schlechte Mutter ich bin?" Antwort vor der Mutter:" Das brauche ich gar nicht, das sieht jeder"
Der goldene Bruder fliegt vom Fußballplatz weil er jemanden angegeangen ist, der sagte, die Mutter wäre eine Hure.
Meine vorgeschlagene Reaktion: "Sag ihm er solle seinem Vater für deine neue Playstation danken". Natürlich während sie anwesend ist, ...
Mit ein bisschen Glück provoziert ihr sie so sehr, dass sie euch schlägt, und ihr endlich Beweise habt, die ihr jemandem zeigen könnt.
Sie war sportlich und stolz darauf? Haltet eure Sportnote extra niedrig und lacht bei jeder passenden Gelegenheit über die Dummheit von Sportlern.
Ihr wollt euch in eurem Elend nicht so alleine fühlen? Guckt fern. Roseanne und die Bundys haben mir den nötigen Humor mitgegeben denn dort sind unschöne Zustände halbwegs amüsant. Oder kennt ihr den Zauberspruch aus Harry Potter, mit dem man etwas, vor dem man Angst hat lächerlich macht? Ich nehme dafür besonders lächerliche Gymnastikübungen, die ich mir vorstelle wenn ihre Stimme in meinem Kopf hallt.
Ihr wollt sie zwingen nett zu euch zu sein? Kein Problem, setzt euch dazu wenn Freunde von ihr da sind.
Sie äußert Suizidgedaken? Schulterzucken, "Es ist dein Leben, dass musst du wissen" Raum verlassen.

Klar hat sie mich trotzdem oft fertig gemacht, aber die eine oder andere Schlacht konnte ich gewinnen, vielleicht kann man sogar einen Hauch Respekt gewinnen. Und den Krieg gewinnt ihr, indem ihr den Kontakt abbrecht. Der Krieg hat mich allerdings extrem viel Kraft gekostet und die Narben sind auch nach vielen Jahren noch schmerzhaft. Das ist sicher keine Patentlösung, gelitten habe ich ganz ordentlich (vorzugsweise dort wo sie mich nicht sah), und vielleicht sogar selbst der beste Weg in den Narzissmus. Konnte ich rechtfertigen indem ich nie zum 1. Wort ausholte, aber fies war ich trotzdem. Da mache ich mir heutzutage schon so m eine Gedanken.
Ich fühle mich teilweise ziemlich leer, es kostet mich wahnsinnig viel Kraft Dinge zu tun, die ich tun will, bzw. herauszufinden was ich will, ich weiß bloß, was ich nicht will, und das ist zu sein wie sie. Vorsichtshalber habe ich beschlossen keine Kinder zu kriegen, schließlich habe ich viele Jahre damit zugebracht mir ekelhafte Überlebensmechanismen anzueignen und wichtige Jahre der Prägung in Hass, Wut, Trauer, Verzweiflung, Verwirrung und anderen unschönen Emotionen verbracht.
Aber alles in allem finde ich mein Leben mittlerweile lebenswert und werde demnächst wohl endlich in Therapie gehen, restliche Flöhe ausmerzen und versuchen meine innere Blockade (wie ich es nenne) zu lösen.
Ohren steif halten Genossen!

Fortsetzung Durchhalten, 25/11/15

Hallo Leidensgenossen,
nachdem ich die letzten Tage viel hier unterwegs gewesen bin möchte auch ich für die tolle Seite danken. Endlich gibt es Namen und Worte, für die Dinge, die ich bloß anhand von Anekdoten deutlich zu machen versuchen konnte. Es gibt Andere die Ähnliches durchgemacht haben, und Freunde, Psychologen und Beratungsstellen Lügen strafen, die allesamt den Tenor hatten: "Stell dich mal nicht so an, sie ist doch deine Mutter, sie liebt dich doch." Dass das keine Liebe war, war mir völlig klar!
Da es hier schon reichlich Beispiele gibt, wie ekelhaft Mutterbiester sein können wollte ich ein Paar Beispiele geben, wie ich mit der Kacke umgegangen bin.
Zunächst hatte ich das Glück (!), dass meine Mutter mir mein Fehlverhalten gerne vorhielt. 1. Ich wurde zu einem ungünstigen Zeitpunkt gezeugt (nach einer Fehlgeburt hatte sie sich damit abgefunden keine Kinder zu bekommen, wollte stattdessen lieber Karriere machen), 2. die Schwangerschaft war unangenehm, 3. Ich WOLLTE nicht rauskommen, zwang sie somit 2 Wochen zu übertragen, 4. Geburt hat 12 Std. gedauert, 5. Ich war ein Schreikind (passiert halt, dass Babys schreien, wenn man sich nicht kümmert), kaum zum Aushalten, wenn mein Vater nach Hause kam hatte sie entweder mich oder sich angezogen und eine von uns musste fluchtartig die Wohnung verlassen. Die Omas erzählten beide, dass ich mit einer Flasche nicht zu füttern war (gab da in Frankreich einen Versuch mit Babys, die zwar perfekt gepflegt wurden, emotional aber keinerlei Zuwendung bekamen; traten allesamt in Hungerstreik). Außerdem habe ich bei den Großeltern wohl unablässig gebrüllt, wenn kein Körperkontakt bestand.
Da ich rational keinen Grund finden kann, der mir die Schuld an meiner Empfängnis und meiner bloßen Existenz geben könnte, schloss ich daraus, dass ich an unserem schlechten Verhältnis unmöglich Schuld sein kann. Dann habe ich oft die Erfahrung gesammelt, dass ich es ihr nicht recht machen kann! Mehrfach vor die gleiche Aufgabe gestellt, verschiedene Lösungsansätze probiert: immer das gleiche Ergebnis: niemals richtig in Madams Augen.
Mein Schluss daraus: nichts mehr machen (den Ärger gibt es sowieso, wenn mans nicht mal versucht, hat man ihn wenigstens verdient!). Zunächst habe ich sie Tage lang zappeln und zetern lassen, später dann Wochen und Monate, bis ich mich vielleicht bequemte einen Teil zu tun. Das hatte den Vorteil, dass sie eine Sau 50 Runden durchs Dorf treiben musste (bis ich´s nicht mehr hören konnte) bevor sie die nächste Sau klar machen konnte.
Außerdem hatte ich das Glück, das mein Opa, in Situationen in denen massiv Druck, etwas zu tun, was ich nicht wollte, auf mich ausgeübt wurde, murmelte: "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem Anderen zu!" Ob er damit sagen wollte Augen zu und durch, dann lassen sie dich eher in Ruhe, oder ob er mir die Umkehr, behandele Menschen wie sie dich behandeln, nahe legen wollte, weiß ich nicht. Ich entschied mich für die Umkehr, "Auge um Auge", oder "wie du mir so ich dir" wird dann daraus. Und dass ist bei einer Narzisstin, oder jemandem mit einem hohen Anteil narzisstischer Verhaltensweisen ein Freifahrtschein zum Scheiße sein! Und unsere Müttermonster können uns -außer der "Kunst" Menschen zu verletzen- sowieso gar nichts beibringen, also habe ich von ihr gelernt. Und zwar wie SIE (und ähnlich ätzende Zeitgenossen) behandelt werden möchten. Ein wenig DIE KUNST DES KRIEGES (ist glaube ich, worin steht die größte Stärke des Feindes ist gleichzeitig seine größte Schwäche). Soll heißen: Womit sie euch angreift ist ihre Schwäche nicht eure. Sie meckert über eure Figur heißt, sie hat ein Problem mit ihrer. Als ich meiner Mutter sagte ihre Figur hätte sie ihren lieben Kindern zu verdanken, und somit erinnere ihr Bauch sie an ihr größtes Glück und sie solle ihrem Bauch somit liebevoll und dankbar begegnen, hatte sie nicht mehr das Bedürfnis mich nackt anzuglotzen. Ich aß an dem Tag noch eine riesige Portion Pommes Majo. Grinsend.

Durchhalten heißt die Devise, 25/11/15

Ach, etwas möchte ich noch hinzufügen: Ich beschäftige mich erst seit wenigen Tagen mit dem Thema und ich bin mitten im Erkenntnis- und am Anfang des Heilungsprozesses - vor allem dank beider Therapien und einem unglaublich liebevollen und unterstützenden Umfeld (fernab meiner Familie und meiner Vergangenheit). Was mir buchstäblich die Augen öffnete, waren schriftliche Nachrichten und Mitteilungen meiner Mutter via Handy. Ich vermeide sie anzurufen, weil Telefongespräche mit ihr für mich meist in Erschöpfung, Wut, Trauer und Schuldgefühlen enden. Ich schrieb ihr eine SMS und sie reagierte darauf (mit einem gut getarnten Vorwurf, den außer meiner Therapeutin und mir kaum jemand erkannte). Diese Mitteilungen haben sich über mehrere Wochen hingezogen und mit jeder einzelnen Nachricht wurde mir mehr und mehr bewusst, was sie tat und wie sie mit mir redete und auf rein garnichts einging, was ich schrieb. Alles wurde von ihr als Vorwurf gesehen und an mich zurückgeballert, egal was ich versuchte. Sogar scheinbare Entschuldigungen waren keine Entschuldigungen, sondern Rechtfertigungen und Leugnungen. Mir hat das unglaublich geholfen, da ich nach den Telefonaten oder persönlichen Begegnungen immer zweifelte, ob nicht doch eine Geste oder eine vorwurfsvolle Stimmlage für ihre Verzweiflung und Wut verantwortlich waren. Ich weiß nicht, ob andere Mütter sich auch so verhalten würden oder das nur bei mir "funktioniert". Ich habe diese Nachrichten wieder und wieder gelesen, mich damit auseindergesetzt und immer wieder darauf reagiert - um gesehen zu werden und ihr verständlich zu machen, was sie tut bzw. ich damit versuche, meistens ruhig, verständnis- und liebevoll. Doch ihre Reaktionen waren immer die gleichen. Jedes "ich hab dich doch lieb, auch wenn du das nicht glauben willst..." versetzte mir einen Stich, sie schlug mir mit jedem "Ja, du tust mir weh, aber so bist du halt" mitten ins Gesicht. Im Nachgang an ein Telefonat hätte ich wahrscheinlich meine eigene Wahrnehmung wieder bezweifelt. Die Nachrichten haben zumindest mir die Augen geöffnet und geholfen zu erkennen, dass ich keine Möglichkeit habe, etwas daran zu ändern. Sie sieht nichts ein und sie wird ihr Verhalten nie infrage stellen. Denn jede noch so gut gemeinte und wehmütig-anmutende Erklärung oder Entschuldigung ihrerseits, diente dazu, mir die Verantwortung für ihr Verhalten zu geben. Das habe ich nun schwarz auf weiß und macht es für mich leichter, zu akzeptieren.
Liebevolle und umarmende Grüße!
Steffie

Steffie, 25/11/15

Hallo Kira und all die anderen WebseitenbesucherInnen,

ich möchte, wie meine VorgängerInnen, ein großes Lob für diese Seite ausstellen. Mir (31) ging es nicht anders wie den meissten, als ich meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse - die ich selbst anzweifelte, auch weil mir niemand geglaubt hat, dass meine Mutter so sein könnte - hier zu lesen. Es war ein großer Schock und eine große Erleichterung, endlich zu lesen, dass ich mir das alles nicht einbilde, dass nicht ich diejenige bin, die sich "nicht genug anstrengt", "endlich verzeihen" und "weitermachen" muss. Mein ganzes Leben, dass ich trotz all der Misshandlungen durch meine Mutter und auch meinen Vater "ganz gut gemeistert" habe, weiß ich erst jetzt wo diese zweifelnde Stimme in meinem Kopf herkommt, die mich seit Jahren an mir selbst scheitern lässt und auch nicht mithilfe einer Verhaltenstherapie verstummte. Nun bin ich seit einigen Monaten erneut in psychotherapeutischer (tiefenpsychologischer) Behandlung wegen Depressionen, Minderwertigkeitsgefühlen, Suizidgedanken, der immer wiederkehrenden Leere in mir und der problematischen Beziehung zu meiner Mutter (mein Vater ist vor einigen Jahren gestorben), die ich mir nie erklären konnte, "so erfolgreich" wie ich bin! Meine Therapeutin hat mir geholfen, mein Verhalten offenzulegen und zu erkennen, von welchen Mustern es durchzogen ist. Eine "Antwort" bzw. das fehlende Puzzleteil hat trotzdem noch gefehlt. Ich begann zu sehen, dass meine Mutter wenig Mitgefühl mit mir hatte und nicht wahrnahm, dass sie mich quälte. Auch wenn ich das noch nicht akzeptieren wollte. Ich begann zu erkennen, dass ich mich immer wie ein Störfaktor (Einzelkind) gefühlt habe, meine Daseinsberechtigung "erkämpfen" musste und in destruktive, auch gewaltbereite Beziehungen "getrieben" wurde. Dies waren die Bestätigungen meiner Minderwertigkeit und meiner Unfähgikeit zu Lieben - was mir auch meine Mutter immer "bescheinigte". Ich habe Bücher zum Thema "Nicht liebende Mütter" gelesen und erkannt, dass es nicht nur ein Tabuthema ist, wenn Mütter nicht erwartungsgemäß für ihre Kinder da sind, sondern auch wenn Töchter die Liebe ihrer Mütter anzweifeln - ungeachtet dessen, dass es keine Seltenheit ist. In Internetforen habe ich nach ähnlichen Fällen und Anhaltspunkten durch Betroffene gesucht. Größtenteils fand ich jedoch Verleumdungen und Anfeindungen den Opfern gegenüber, die ihrer "eigenen Mutter mehr Respekt" und "Verständnis" entgegenbringen sollten, schließlich "hat sie dich groß gezogen" und sicherlich "auch ihre Fehler". Ein Graus!!!
Hier habe ich zum ersten Mal wirkliches Mitgefühl, Bestätigung und Akzeptanz meiner Wahrnehmung und gute Hilfestellungen erfahren. Ich begreife endlich, weshalb mir meine Therapeutin und auch Freunde, versuchen zu vermitteln, dass ich die Hoffnung aufgeben muss, dass sie sich ändert und dass sie mir niemals die Liebe und Zuneigung zuteil werden lässt, die ich mir so sehr wünsche und die ich immer mit riesigen Anstrengungen, Leistungen, Mitgefühl, Sensibilität, auch Kursen in Gewaltfreier Kommunikation usw. erhalten wollte. Erst jetzt begreife ich, dass sie gestört ist und nicht einfach nur mit mir überfordert war - was meine Anstrengungen stets rechtfertigte. Die ganzen Manipulationen zu erkennen und zu entlarven war für mich unglaublich befreiend. Ich danke allen, die zum Entstehen dieser Webseite beitragen und ihre Erfahrungen teilen, in der Hoffnung, dass sie vielen Menschen in dieser furchtbaren Lage Halt und Sicherheit bietet, dass mit ihnen alles in Ordnung ist! Dass diese böse Stimme nicht selbstverständlich ist, sondern eingeimpft und auf fiese und brutale Weise am Leben erhalten wurde - auf unsere Kosten. Ich bin zuversichtlich und freue mich darauf, endlich nach vorn zu sehen und MEIN Leben leben zu können. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und vor allem Unterstützung durch (wirklich) empathische Menschen!

Steffie, 25/11/15

Hallo Zusammen
Was soll ich sagen ALLES was hier beschrieben ist trifft voll und ganz auf mich u.vorallem meine Mutter zu!!)-:
Andern gegenüber ist meine Mutter ein todlieber Mensch a.wehe wenn sie bei mir ist sie kann schon lieb sein es gibt auch schöne momente a.das schlimmere läuft schon lange u.ich habs immer verdrängt o.nicht wahrgenommen!!
Ich bin 27 meiner Mutter hörig sie manipuliert mich wo sie kann u.ich bin immer an allem Schuld sie nicht u.muss mich immer entschuldigen u.wenn ich es nicht mache bin ich unanständig dumm.
Sie redet mir immer ein das ich nicht alleine zurecht komme alleine u.wenn ich Ihre Aufträge nicht mache die ich machen muss heisst es ich sei faul ich müsse Ihr helfen das gehöre sich so!!))-:
Es ist nicht mehr auszuhalten ich habe kein einzigen Moment für MICH hatte deswegen auch schon ein Bornout wegen Ihr u.dabei wünsch ich mir nur MEIN EIGENES Leben!!
Ich komme aber nicht aus diesem Teufelskreis raus sie lässt mich nicht sie hat mich meine
Gefühlswelt voll im Griff diese Panikattacken u.Angstzustände wenn ich was vergessen habe o.zu spät nach hause komme als sie gesagt hat o.mich nicht abmelde wenn ich irgendwo hingehe.
Dann rastet sie völlig aus!!))-:
Ick kann nicht mehr.
Ich wollte schon so viel mal ausziehen a.dann heisst es duu schaffst das ehh nicht zu wenig Geld u.dann müsse ich mein Pferd verkaufen manipulation vom gröbsten!!!
Es sagen alle jaa dann zieh doch einfach aus weg von dort jaa das ist nicht soo einfach da sie mir immer Schuldgefühle einredet u.ich sie untertützen müsste im Alter...
Habt Ihr mir ein Tipp o.Forum wo ich Hilfe bekomme?wie ich da weg komme sonst geh ich noch kaputt!!

Nicole, 25/11/15

Ich danke von ganzem Herzen für diese tolle Seite. Mir sind die Tränen nur so über die Wangen gelaufen, als ich das Kapitel vom Sündebock gelesen habe. Erstaunlicherweise hat meine Schwester, das goldene Kind, mich auf NSP aufmerksam gemacht. Jetzt haben wir nach 36 Jahren der Manipulation endlich die Chance auf eine warme und ehrliche Beziehung. Wie konnte ich nur so lange blind sein und glauben meine Mutter lügt nicht. Warscheinlich weil sie uns immer eingeredet hat, das sie nicht lüge und dies uns nie verzeihen würde. Sie hatte die Loyalität meiner Schwester zu 100%. Da meine Mutter wusste, dass ich die Geschichte anders erzählen würde, hat sie meiner Schwester immer gesagt: deine Schwester hat es sicher ganz anders erzählt, jetzt siehst du mal wie unreflektiert sie ist. Es ist so eine Erleichterung dem ganzen Schrecken einen Namen geben zu können. Danke!

Chloé, 24/11/15

Die Aussagen von Tobias kommen mir bekannt vor. Wie ein "Hund" bin ich ebenfalls ständig zu meiner Mutter gekrochen, um mich immer wieder ihrem Egoismus, ihrer emotionalen Kälte, der jämmerlichen Stimme und ihrer, im nächsten Augenblick, knallharten Aggressivität auszusetzen. Ihre ganze Lebensproblematik, sie hat keine Berufsausbildung abgeschlossen, lebt in einer ständigen Selbstentwertung, zerstört mit den Worten aus ihrem Munde einfach alles und jeden und verfällt von jaulender Weinerlichkeit und eine unglaubliche Aggressivität und hat mich damit durch die Täler der Hölle gehen lassen. Mit der Problematik, dass man Vater 1994 Suizid begangen hat, kam bei mir der absolute Zusammenbruch.
Jetzt mit 48 Jahren, und langen Wegen der Heilung mit vielen Fehlversuchen, schaue ich auf die Erkrankung meiner Mutter mit unglaublicher Fassungslosigkeit. Diese Abgründe der Seele sind einfach nicht zu fassen. Es ist ein dunkler, schwarzer Abgrund, der mich daran gehindert hat, ein normales Leben aufbauen zu können. Es waren Jahre der Kindheit voller Angst vor dem Leben, und die völlige Flucht in Traumwelten, die aus Büchern und Filmen bestanden. Mit Eintritt in das Leben kamen Jahre der Magersucht, Alkohol, versuchten Psychotherapien die nicht halfen und immer problematischen Lebensmustern. Es war ein Leben ohne Halt, völliger Sinnlosigkeit und Struktur. Meine Empfindung war schon immer, dass sie mich aus tiefstem Herzen nur ablehnt und nichts lieber täte, als mich komplett zu vernichten. Irgendwann kommt der innere Abstand und die Einstellung, dass die "Verursacher" nicht gewinnen dürfen, und es sich um eine Krankheit handelt, die mit einer nüchternen Betrachtung auf die Menschen und das Leben, kaum zu begreifen ist.

Katrin, 24/11/15

Ich bin von den Socken.... Ich bin bis gerade nicht dahinter gekommen,was nicht stimmt... Jetzt weiß ich es und muss diese Erkenntnis erstmal verdauen..... Super Seite!!! Was nun?!

Bin doch nicht schuld, 21/11/15

Endlich Klarheit im Kopf - Danke für die Entwicklungshilfe. 64 Jahre habe ich gebraucht, um das ganze Ausmass meines Leidens zu erkennen. Trotz Burnout vor 10 Jahren (als auf Leistung gedrillte brave Tochter gearbeitet und Verantwortung übernommen für andere bis zur totalen Erschöpfung) merke ich erst jetzt, wo der Hund begraben liegt.

Meine inzwischen 92 Jahre alte Mutter zieht kräftiger denn je das ganze Register an manipulatorischen Massnahmen durch. Ich bin so froh, dass ich durch Euch alle erfahren darf, dass meine Zweifel und Fragen sowie mein Aufbegehren berechtigt sind und meine Fluchten ins Ausland (ich stehle mich inzwischen 4-5 Monate pro Jahr aus dem Bannkreis meiner Mutter weg) Sinn machen. Mein Bruder als Sündenbock hat die Abnabelung etwas besser geschafft, ist aber ebenfalls geschädigt.

Muss viel heulen in den letzten Tagen bin aber gleichzeitig erleichtert, dass das Verhalten meiner Mutter einen Namen hat und eine Krankheit ist.

Dank Euch bekomme ich den Mut und die Kraft um auch in meinem Alter die Weichen nochmals anders zu stellen und mein schlechtes Gewissen als Rabentochter in den Schrank zu stellen.

Alles in allem habe ich Glück gehabt und keinen narzisstischen Partner gewählt. Es ist sicher auch sein Verdienst, dass wir eine längst erwachsene selbstbewusste Tochter haben, die ihren selbstgewählten Weg gehen darf und nicht zum verlängerten Arm ihrer Mutter "herandressiert" wurde.

Mit 64 Jahren fängt das wahre Leben erst an........

Sonja, 20/11/15

Durch Zufall hier auf die Seite geraten, vieles wiedererkannt. Ergänzungen:
- Wenn mein Vater sich bei den ständigen Konflikten, die ich mit meiner Mutter hatte, mal auf meine Seite schlug, gab es High Drama. Beim nächsten Mal war es für ihn wieder klar, dass er doch lieber wieder den Weg des geringsten Widerstands ging. Immerhin hat er mir gegenüber in einer ruhigen Stunde vor ca. 20 Jahren mal Einsicht gezeigt und genau dieses 'Vielleicht war nicht alles richtig' gesagt, das viele missen (und das SIE nie sagen würde). Jetzt bemitleide ich ihn, dass er allein mit ihr zurück geblieben ist. Aber er hat sie sich immerhin ausgesucht ;)
- Für meine Mutter trifft nicht alles zu, z.B. hat sie sich außen zum Teil vehement für mich eingesetzt, hat sich sinnvoll um mich gekümmert wenn ich krank war, sie lügt und sabotiert auch nicht. Ich glaube nicht, dass sie eine ausgeprägte Störung hat.
- Was sie allerdings macht: Sie verdreht unsere Vergangenheit, hat mich früher massiv beschämt und emotional manipuliert, verhält sich z.T. kindisch, verhält sich in keiner Weise selbstreflexiv, ist daher null für Kritik empfänglich und präsentiert und sieht sich selbst ausschließlich als Opfer und schwächerer Part. Auch habe ich kein echtes Interesse an mir wahrgenommen bei ihr, immer nur, letzten Endes, für sich, für ihre Kontrolle, für ihr Ansehen. Mein Leben wurde begleitet vom Vorwurf, 'undankbar' zu sein, insbesondere natürlich wenn ich Forderungen nicht erfüllte. Noch vor kurzem hat sie mir vorgeworfen, ich sei nicht ausreichend dankbar dafür, dass sie mich als Kind zu Verabredungen etc. gefahren hat. Ernsthaft! Fünfung-fucking-zwanzig Jahre später!
- Als Anekdote: Sie hat immer gerne eine Geschichte aus ihrer Kindheit erzählt, wie sie als Vierjährige eine Nadel geschluckt hat, weil ihre ältere Schwester ihr weisgemacht hatte, das wäre kein Problem. Großes Entsetzen, Krankenhaus, alles ging gut, ihre Schwester war total erschrocken und bekam Prügel für den Streich. Meine Mutter ist seit je und immer noch hoch entrüstet über die 'böse' Schwester und hat die Geschichte oft im Jammer-Modus erzählt. Ich hab das lange so genommen, bis ich mal nachgerechnet habe und feststellen musste, dass ihre Schwester damals sieben-acht Jahre alt gewesen sein muss. Wie zum Henker kann mal als erwachsene Frau seiner Schwester etwas todübel nehmen, was diese mit gerade mal acht Jahren gemacht hat??
- Was (vielleicht) hilft: Bei meiner Mutter hilft es zuweilen, sie nicht ernst zu nehmen sondern, tatsächlich, über den Scheiß, den sie sagt, zu lachen. Ich wünschte, auf den Trick wäre ich früher gekommen.
- Was hilft: Wenn man an den Punkt kommt, den Kontakt wirklich abbrechen zu können und zu wollen, wird der Umgang einfacher. Einfach gehen, wenn man will, einfach auflegen, wenn man keinen Bock mehr auf Vorwürfe hat, das kann sehr heilsam sein. Meine Mutter ist dann zerknirscht und eingeschnappt, schafft es aber erstaunlicherweise dann auch, zwar kurz angebunden, aber immerhin, als Erste wieder anzurufen.
- Diese Seite hier hilft auch. Man glaubt ja immer, immer, immer, man sei selbst diejenige, die sich falsch verhält, die falsch ist, whatever. Und hier kann man nachlesen, dass das eben nicht so ist. Danke dafür!

Vivien, 18/11/15

auch von mir ein ganz großer herzlicher Dank für diese umfassende Seite! Ich brauche nicht das zu wiederholen, was andere gesagt haben - möge es einfach ein "ich auch, hier ebenfalls" sein - es gibt viel zu viele Narzissten, die viel zu vielen Menschen viel zu nachhaltig schaden! Aber es gibt Hoffnung! Wir sind nicht allein! Wir können uns gegenseitig (unter)stützen!

Isa, 17/11/15

Nächsten Monat werde ich 68 und habe vor 2 Tagen diese Seiten
zufällig entdeckt.Den Kontakt zu meiner Mutter habe ich vor ca 6Jahren auf ein Minimum reduziert und werde ihn jetzt sofort komplett abbrechen.Ich lese Tag und Nacht ,bin völlig außer mir,wegen der Beschreibung meiner Mutter,die ich so nie hätte machen können.Sie ist inzwischen 90 und residiert zur Zeit in einem Krankenhausbett aber Dank dieser Seiten-ohne mich !

Karin, 16/11/15

Ich habe eine Frage, die mich verzweifeln lässt. Meine Mutter hat eine NPS. Sie schafft es immer wieder, mich nach außen hin als die Verrückte dastehen zu lassen. Sie agiert, manipuliert und erzählt Dinge über mich, die nicht stimmen. Sie hat es geschafft, mich komplett von meiner Familie zu isolieren, indem sie meinem Vater, meinem Bruder, meiner Verwandtschaft Dinge über mich erzählt, die nicht stimmen. Sie hat Krebs und nicht mehr lange zu leben. Sie stellt sich als Opfer dar und mich als Täterin. Ich habe den Kontakt zum x-ten Male abgebrochen. Diesmal endgültig. Sie ist zur Zeit im Krankenhaus - komischer Zufall, denn immer, wenn ich den Kontakt abgebrochen habe, war sie da. Bisher bin ich jedes Mal wieder hin und habe noch einmal versucht, in Vorleistung zu gehen und Frieden zu machen. Mit dem Ergebnis, dass sie weiter macht und mir zudem die Schuld an ihrer Krankheit gibt. Spreche ich sie darauf an, leugnet sie es. Ich 'hätte sie nicht mehr, habe mir das eingebildet und sie habe es niemals gesagt.' Ich verzweifele. Das tut so weh. Kann man glauben, dass ich das aus Spaß mache, meine Mutter zu meiden? Wieso hinterfragt niemand, was sie tut? Wieso glaubt man ihr und nicht mir? Warum spricht man nicht einmal mit mir? Ich bin traurig und wütend zugleich. Als Goldjunge profitiert mein Bruder von dem System. Nicht zu knapp... Er stellt sich wohl sehend, was läuft, auf die Seite meiner Mutter. Er diffamiert mich, beschimpft mich als 'Psychopathin', bewirft mich mit Holzklötzen und verweist mich aus dem Haus, weil ich meine Mutter mit deren Manipulationen konfrontiert habe. Ich fühle mich so ohnmächtig und verzweifelt. Wie geht man damit am gesündesten um? Ich möchte mich schützen - und meine Tochter. Selbst vor ihr machen sie keinen Halt. Sie wird auch schon als gestört dargestellt. Hat jemand einen Rat? Kontaktabbruch führt bisher dazu, dass ich noch mehr verleumdet werde. Ich bin die Böse... Ich sehe mir diese Homepage immer wieder an und lese die Einträge, da hier viele Menschen sind, denen es ähnlich geht... Danke für die Seite!

Pia, 15/11/15

ist das eine seite von nps-lern an nps-ler????
ich kann damit, vor allem mit der art, wie ihr euch ausdrückt, nichts anfangen.
es tut mir leid, wenn, daß ihr euch mißbraucht fühlt.
wäre es nicht möglich, daß ihr euch von der vergangenheit
löst und schaut, daß ihr in der gegenwart eure lebensqualität
zurrück gewinnt? ist nicht alles andere die totale zeit- und lebensenergie- verschwendung? merkt ihr denn nicht, in welch dunkelheit, (niedere energie gleich niedere schwingung,
ist meßbar, ist kein blabla) ihr euch da bewegt oder suhlt?
ich wünsche euch aufwachen aus eurem albtraum, frei sein
von den uralten kamellen, die ihr scheinbar in euren händen
kleben habt.
man kann sein ganzes leben damit verbringen, andere, oder
die mutter, für jeden scheiß verantwortlich zu machen. und
dann ist dieses leben hier zu ende. und? glaubt ihr, es sei
ein lebenswertes leben gewesen?
stellt euch mal vor, ihr hättet nur noch 3 monate zu leben,
was würdet ihr in dieser zeit tun? wenn ihr es wißt, dann
tut es jetzt. ist sicher erquicklicher als ständig im schatten zu sitzen und mit steinen zu werfen.
bin ich jetzt auch nps lerin?! meinetwegen, doch fühle ich mich gar nicht mißbraucht, noch unverstanden, degradiert oder klein gemacht. komisch.
und wie auch immer die diagnosen und definitionen psychischer zustände heißen, jeder 3. mensch ist gestört, wollen wir denn da nicht einfach mal der realität ins auge schauen und lernen miteinander(die "gestörten" und weniger gestörten, die störenden und verstörten )zu leben???!!!
möget ihr, mögen wir gesegnet sein.....

andrea, 12/11/15

Man kann nur Verantwortung für sein Leben übernehmen, wenn man Verantwortung dorthin gibt, wo sie hingehört. Zu erkennen, dass man unter Umständen in einer dysfunktionalen Familie aufgewachsen ist, ist nicht alles und löst das Problem nicht, es ist aber der erste Schritt zur Heilung.

Ich bin durch den Roman "MutterLos" auf so viele Gedanken gekommen, dass ich diese Seite entdeckte. Danke, für so viele Anregungen, Möglichkeiten und Wege, ich fürchte, ich muss mich mit diesem Thema beschäftigen.

Susi, 12/11/15

Liebe untot. Das was du beschreibst ist genau das was meine"mutter" immer tat. Vertrau dir selbst und deinen gefühlen. Niemand wird dir glauben oder fasst niemanden weil diese Genie's so bestialisch talentiert sind. Talentiert alles zu verdrehen unf nach aussen alles anders zu darstellen als es in realität ist. Ich bin selbst 47 erst vor 6 monaten haben die zu mir kontakt abgebrochen. Meine versuche scheitereten immer. Und ich habe jetzt eine terapie angefangen. Und gena das habe ich vor 2 wochen meiner terapoitin erzählt. Wie geniall meine"mutter" ist, auch wenn sie vor 1 minutte mich vertig gemacht hatte erschien jemand plötzlich spieltecsie liebevoll besorgte mutter. Und die leute konnten nicht verstähen wie so eine libevolle mutter so eine mürische und unzulängliche tochter überhaupt haben kann. Am schlimsten war es wenn mich jemand von aisen gelobt hatte. Dann wurde ich so bestraft das mir alles verging.... esonders mein lebenslust.... ich wünsche uns allen viel kraft. und freue mich für die, die diese seite gefunden haben. auch wenn wir keine nirmale kindheit hatten, auch wenn wir si sehr verlätzt sind und viele jahre davon gegangen sind es besteht hoffnung für. Hoffnung auf normales leben. Liebe Kira vielen Dank für diese Seite.

überlebende, 08/11/15

Ich (26 Jahre, weiblich) muss hier jetzt auch mal etwas schreiben. Nach dem gestrigen Streit mit meiner Mutter und Anschuldigungen ihrerseits war ich sehr wütend und hatte Gedanken mich zu distanzieren. Ich mache mir natürlich immer Gedanken alles könnte an mir liegen, doch mein Partner hat gute Arbeit geleistet die letzten Jahre, so dass ich einigermaßen normal denken kann und weiß, ich bin liebenswert und nicht an Beschuldigungen und Vorwürfen schuld. Ich suchte dringend nach dem Begriff für die Krankheit meiner Mutter im Internet und kam durch Zufall auf diese Seite. Ich las mir alles durch und fand mich in der Überzahl der hier aufgeführten Zenarien wieder. Darauf folgte Nachdenken und ein heftiges Weinen während des Lesens, weil ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass meine Mutter NPD erkrankt ist. In den letzten Monaten ging es mir schlecht, sie übte Druck aus, warf mich aus "ihrer" Eigentumswohnung in der ich mit meinem Partner wohnte, weil ich nicht sofort das tat was sie wollte.
Ich kaufte mir gemeinsam mit meinem Freund eine Wohnung und zog schnell aus, aus Angst ohne ein Dach über dem Kopf dazustehen. Sie hat sich wochenlang bei mir nicht gemeldet als Druckmittel, weil sie weiß das sie mir damit wehtut, bis ich wieder angekrochen kam obwohl ich zu der Zeit schon ahnte, dass es mir ohne sie besser geht. Mit meinem Wohnungskauf hat sie sich vor anderen gebrüstet, wie toll sie mich doch erzogen hat, dass ich mir was eigenes Anschaffe, hat den Auslöser dafür aber gekonnt verschwiegen. Vor anderen kann sie immer gut erzählen wie toll ich mich doch entwickelt habe (Festvertrag, Teamleitung, Vertretung vom Abteilungsleiter), mir selbst sagt sie aber immer ich hätte das nur erreicht, weil ich mich ja beim Chef eingeschleimt habe. Gestern hat sie mich zu ihrem Geburtstag ausgeladen welcher am Montag ist, weil ich ihre Meinung zu einem anderen Thema nicht geteilt habe und ich weiß jetzt schon, dass ich mir am Dienstag diesbezüglich Gemeinheiten anhören darf, weil ich nicht gekommen bin. Sie hat mir kürzlich unterstellt, ich wäre nie für sie da, obwohl ich diejenige war, die vor ein paar Wochen in einer Nacht und Nebelaktion alles stehen und liegen ließ, mit ihr ihre Sachen bei ihrem zweiten Ehemann gepackt habe, als sie von ihm weg wollte und es ihr schlecht ging. Ich habe ihr stundenlang zugehört wie schlimm es doch mit ihm war, um jetzt (6 Wochen später) schuld zu sein ihre Beziehung zerstört zu haben und nachdem sie mich als Sündenbock dafür verantwortlich gemacht hat, wieder zu ihm zurückgegangen ist.
Ich habe aber endlich herausgefunden, dank dieser Seite, dass nicht ich schuld an ihrem Leid bin und ich nichts falsch mache.
Endlich verstehe ich was mir in der Vergangenheit widerfahren ist, was überhaupt alles falsch gelaufen ist und wie ich mich selbst schützen kann.
Den Kontakt zu ihr werde ich stark einschränken - auch wenn es mir erstmal sehr wehtun wird - und unsere Gespräche werden nicht mehr über Smalltalk hinausgehen.
Ich bin sehr traurig das ich das so machen werde und es werden noch viele Tränen fließen, aber ich weiß, dass es mir in wenigen Wochen damit besser gehen wird und ich dadurch glücklicher und unbeschwerter Leben kann. Wenn ich es bis Anfang nächsten Jahres durchgehalten habe und ich darunter noch leiden sollte, dann werde ich mir professionelle Hilfe suchen um alles besser verarbeiten zu können und positiv in die Zukunft zu gehen.
Vielen Dank für die vielen Impulse und Beschreibungen und vielen Dank, dass ich endlich verstehen konnte was meine Mutter für eine Krankheit hat und das ich offensichtlich nicht krank bin.

Knfl, 08/11/15